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Barhöfter Kröte wacht über Nationalpark

Petra Feyerherd gestaltet Findling zur Barhöfter Kröte

Wer jetzt an der Kieskuhle nach Barhöft auf der Straße vorbeifährt dem grüßt zukünftig eine riesige bunt bemalte Kröte vom Wegesrand her. Die Barhöfter Künstlerin Petra Feyerherd begann am 21. September Nachmittag eine spontane Idee ihrerseits umzusetzten. Ein Findling, der nur wenige Meter von der ersten Einfahrt zur Kieskuhle oberhalb des Berges lag, wurde vom Straßenbauamt Martensdorf mittels Radlader, vor die schmale Einfahrt gelegt. Die Form hatte äußerlich tatsächlich Ähnlichkeit mit einer dicken sitzenden Kröte. Petra Feyerherd fotografierte das Findlingsexemplar, gestaltete es auf dem Fotoausdruck mit Farbe und trug ihre Idee von einem Steinfrosch Bürgermeister Thomas Reichenbach vor. Mit rotem, gelbem und königsblauem frostsicherem Acryllack bekommt der Steinfindling nun ein anderes äußeres Aussehen. Gelb steht für die Rapsfelder die in unserer Region bezeichnend sind, Blau für den Himmel und das Meer, Rot als aktive Farbe, die die Aktivitäten der Gemeinde bezeichnen soll.

Aus dem zuerst geplanten Frosch, wurde im Verlauf der Arbeit eine Kröte, da Oberflächenstruktur des Steins teilweise raue Flächen aufweist, die als Element mit eingearbeitet werden. „Das sind Spuren der Zeit, durch die lange Ruhe“, so die Gewinnerin der Silbermedaille, die sie für Lebenswerk 2009 von der Leipziger Kunstakademie in Bad Schmiedeberg überreicht bekam. Eine Krone bekommt die Steinkröte, die über den Nationalpark wacht, auch noch aufgesetzt. Hingucker ist das bunte Steintier jetzt schon und vielleicht stellt die Gemeinde noch mal eine robuste Sitzgelegenheit daneben. Dann ist der Verweilplatz perfekt. I.Engelbrecht